Kreidetafel Teil 1: Kreidetafelfarbe auftragen.
Am besten die Arbeitsunterlage mit ausreichend Zeitungspapier vor eventuellen Farbspritzern schützen. Ein wenig Farbe zum Arbeiten habe ich in eine Frischkäsedose abgefüllt.
Nun kannst du entweder die gesamte Fläche streichen oder, so wie ich, nur einen Teil. Ich wollte gern, dass das Holz am Rand noch sichtbar bleibt und die Ecken schön abgerundet sind.
Dazu habe ich mir auf die Schnelle eine Papierschablone erstellt: Einen fünf Zentimeter breiten Rand auf einem Blatt Papier abmessen und die entstandene innere Ecke mit einem Trinkglas abrunden. Ich habe dann einfach vier Blätter übereinander gelegt und alle direkt auf einmal zugeschnitten. Die Innenkanten der entstandenen Winkel mit doppelseitigem Klebeband bekleben und auf die Ecken des Holzträgers drücken.
Die Zwischenräume mit regulärem Abklebeband abdecken--schon kann's losgehen mit dem Streichen!
Zuerst in die eine Richtung. Antrocknen lassen. Dann in die andere Richtung. Ich bin dann noch ein drittes Mal drüber gegangen, damit auch wirklich alles schön deckend gestrichen ist.
Kreidetafel Teil 2: Kreidetafel an der Wand befestigen.
Position der Bohrungen abmessen.Ins Holz bohren.
Mit Wasserwaage und Bleistift an Wand anzeichnen (durch die gebohrten Löcher im Holz hindurch). Passende Dübel rein. Schrauben rein. Hängt!
Kreidetafel Teil 3: Kreidetafel einweihen.
Das ist ein wichtiger Schritt, wenn man nicht möchte, dass das erste Werk auf der Kreidetafel verewigt wird. Bei Kreidetafeln geht es doch gerade um die Vergänglichkeit! Kleine Rillen im Untergrund (Holz) können jedoch ohne eine erste "Kreidebehandlung" die ersten Striche unauslöschbar werden lassen.Deshalb macht es Sinn vorm ersten Schreiben oder Malen auf der Kreidetafel, diese mit Kreide einzureiben, damit eben diese ganzen Unebenheiten quasi mit Kreide geebnet werden. Der Spaß sieht dann so aus:
Und jetzt kann's losgehen!


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